Anfangsprobleme

Kleine Ärgernisse

Eigentlich wollte ich ja nur fahren und ab und an etwas reparieren, säubern und verbessern. So fängt die Geschichte dann auch an….

….kaum in der heimischen Garage, stellte ich ein schäumende Batterie fest. Die Messung des Ladestroms ergab satte 17,8 Volt. Also neue Batterie und neuen (externen) Regler besorgt. Dabei auch gleich das fehlende Batteriehitzeschild eingebaut und die Halterung entrostet, die durch überkochende Säure etwas gelitten hatte.

 

 

 

 

14 Tage später gab dann der Generator seinen Geist auf. Das war wohl ein Spätschaden.

Den Blinkerrücksteller habe ich im gleichen Atemzug ebenfalls mit ersetzt.

Die Bremsschläuche mussten ebenfalls unbedingt ersetzt werden. Das sah wenig vertrauenswürdig aus. Wenig später hatte ich bei einer Ausfahrt dann ein sehr weiches Bremspedal….viel Wirkung war nicht mehr da….der Hauptbremszylinder war undicht. Bei einer Einkreis-Bremse ist da hundertprozentige Funktion lebenswichtig.

Die leckeren Chromfelgen habe ich dann auch gegen die wunderschönen Knock-Off Felgen mit Zentralverschluss ersetzt. Ich habe hier die Version mit schwarz abgesetztem Hintergrund gewählt, da der Kontrast einfach besser mit dem weißen Dach und der hellen Farbe herauskam.

 

Etwas später habe ich mich dann an den Ersatz der hinteren Blattfeder gemacht. Die war bereits in unbelastetem Zustand doch etwas flach und ein gebrauchtes Exemplar in gutem Zustand hatte ich schnell aufgetrieben. Bei dieser Arbeit kamen auch gleich die neuen Sturzstreben zum Einsatz: verstellbare von VBP. Die Gummibuchsen der originale waren einfach hin und damit fährt das Fahrzeug bei kräftigen Tritt auf’s Gas eine leichte Rechtskurve. Oft wurden die originalen Sturzstreben mit dem Hammer nachgestellt, da die Exzenterschrauben gerne festrosten. Das sieht man dann an krummen Sturzstreben, die keine Seltenheit sind.

In diesem Zusammenhang entschied ich mich dann für eine Überholung der Fahrwerksteile, die ich dann noch im späten Sommer begonnen habe. Vorder- und Hinterachse wurden entfernt und zerlegt. Bei dieser Aktion vielen dann auch die von innen angerosteten Längslenker (Trailing-Arms) auf. Von außen nicht zu sehen, da doppellagiges Metall. Auf der Innenseite ist der Halbwellen-Flansch, so dass man da auch schwer einen Blick hineinwirft. Das aufgerostete Ende der Längslenker hätte mich warnen sollen. Hier fand ich aber Neuersatz, der mit neuen Radlagern und Bremsteilen versehen wieder eingebaut werden sollte. Die Vorderachsteile wurden gesandstrahlt und pulverbeschichtet. Mit neuen Buchsen versehen musste auch hier das Fahrverhalten eine Verbesserung finden.

Bei der Reinigung des Fahrwerks fand ich dann den letztlich Ausschlag gebenden Anlass für die endgültige Restauration: Ein Loch im Rahmen unterhalb des Längslenkeranschlagpunktes.
Damit war für mich klar: Karosse runter. Den Sog im Portemonnaie bekam ich damit gleich zu spüren….

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